Am Schumellensee

(Kleiner Boitzenburger)

Die Wanderung um Boitzenburg führt durch eine außerordentlich interessante Kulturlandschaft. Wir starten im Osten Boitzenburgs mit dem Tiergarten. Das ehemalige herrschaftliche Jagdgebiet der von Arnims beherbergt die größten in Mitteleuropa erhaltenen Bestände von 300 bis 900 Jahre alten Buchen und Eichen. Im Südwesten des Ortes erstreckt sich, bis zu einer Seenkette mit dem Krienkow- und dem Schumellensee, ein als erweiterter Park angelegter Buchenwald: der Carolinenhain. Er ist nach Anna Caroline von der Schulenburg benannt, der Gattin von Graf von Arnim. Bereits 1780 begann die Gestaltung eines Landschaftsparks, 1838 von Lenné fortgesetzt. Auch hier finden sich noch einige Baumriesen. Unser Weg führt zum Erbbegräbnis derer von Arnim, zum Apollotempel mit Sichtachse zum Schloss, zum Schlangentempel und zu einer botanischen Kuriosität: zusammengewachsenen Bäumen.

Wegescout: Reiner Penther
(Wegescouting erfolgte im Mai 2008)

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

(Nummern einzelner Stationen: siehe auch Karte u. Einkehr; Abkürzungen:
re=rechts, li=links, R=Richtung, WW=Wegweiser, M=Markierung, Str.=Straße)


Vom Parkplatz (1) gehen wir nach li auf den Weg „Zum Wassersteig“. Ein kurzes Stück bergab, dann vor dem Bach re auf den Poetensteig. Der Pfad schlängelt sich am Wasser entlang. Auf dem Asphaltweg halten wir uns li und erreichen bald die Klostermühle (2). Re dahinter sind die Ruinen des Klosters (Infotafel) zu sehen. Wir gehen am Tiergarten entlang, überqueren nach re die Parkplätze (WW Großer Rundweg). Am Weinberg halten wir uns geradeaus, wandern an der Wiese mit großen Solitärbäumen zur Hexenkiefer. Weiter geht es zum Jägerplatz mit Schutzhütte. Hier empfiehlt sich ein kleiner Abstecher re zu den alten Eichen (WW). Zurück auf dem Wanderweg, kommen wir mit einem kleinen Abstecher nach li zum Verlobungsstein (Rastplatz, Bank mit Schutzdach). Wir sind bald auf der Ostseite des Landschaftsparks angekommen und wenden uns nach re bergab zur Hirschbrücke (3) (Schutzhütte). Der Rundweg biegt später nach re, wir wandern geradeaus (4) auf der Lindenallee zur L24 und überqueren diese. Weiter geht es auf dem Schumellensee-Rundweg (5) (M Gelber Punkt). Zunächst kommen wir zum Erbbegräbnis derer von Arnim, hier halten wir uns li und sind nach einem kurzen Weg am Apollotempel mit Sichtachse zum Schloss. Oberhalb des Krienkowsees (6) erreichen wir einen idyllischen Rastplatz (Aussichtspunkt, Bank mit Schutzdach). Danach laufen wir bergab zur schön gelegenen Badestelle am Schumellensee. Auf dem Hauptweg bergan (nicht dem WW Boitzenburg folgen), oben an der Kreuzung geradeaus und im Bogen nach re, setzen wir unsere Wanderung fort. Wir folgen dem WW zum Fasanengarten. Hinter der Fasanenbrücke (7) ein kurzer Abstecher nach li zu den verschlungenen Bäumen. Eine Eiche und eine Buche haben sich hier im Laufe vieler Jahrzehnte miteinander fast verwachsen. Daneben gibt es eine Schutzhütte. Wir wandern weiter ein Stück am Waldrand, dann wieder unter riesigen alten Eichen und Buchen zum Küchenteich (8). Hier verlassen wir den Landschaftspark und gehen in einem Bogen um die Gebäude zum Schloss. Mit dem Weg durch den Schlosspark kann man den Gebäudekomplex umrunden. An der Seite gibt es ein kleines Tiergehege. Ein kurzes Stück am Zaun, dann li (WW Radweg) und re zum Ausgangspunkt (1) zurück.

Streckenprofil

Info

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