Märkischer Landweg

1. Etappe: Seen wie Perlen und Fallada

Die Wanderung auf dem Märkischen Landweg beginnt in Feldberg, Hauptort der Gemeinde und des Naturparks Feldberger Seenlandschaft. Die höchste Erhebung des Gebiets, der Reiherberg nördlich des Haussees, misst immerhin 143 m. Dazu gibt es eine Reihe weiterer Erhebungen, die allesamt wunderbare Aus- und Fernblicke bieten. Kenner wissen die Feldberger Seen zu schätzen. Mit hohen Ufern, eingebettet in die hügelige, teils bewaldete Landschaft und mit sehr guter Wasserqualität, erinnern die Seen an Fjorde. Ein Paradies für Wassersport jeder Art. Der Pfad entlang des Kleinen Luzin und weiter am Dreetz- und Krüselinsee ist ein Traum und bildet einen hervorragenden Einstieg für die gesamte Tour mit fünf bis sechs Tagesetappen bis Angermünde. Nicht direkt an der Route, aber zu empfehlen, ist der Abstecher zum Haus des Schriftstellers Hans Fallada (Museum) in Carwitz und zum 99,5 m hohen Aussichtsberg auf der Halbinsel Bohnenwerder.

Wegescout: Reiner Penther
(Wegescouting erfolgte im Mai 2008)

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

(Nummern einzelner Stationen: siehe auch Karte u. Einkehr; Abkürzungen:
re=rechts, li=links, R=Richtung, WW=Wegweiser, M=Markierung, Str.=Straße)


Vom Bahnhof (1) gehen wir zum Kreisverkehr und weiter geradeaus in den Luzinweg. Am Steilufer oberhalb des Schmalen Luzin erreichen wir den Eingang zum Naturpark Feldberger Seenlandschaft. Über mehr als 100 Stufen steigen wir hinunter zum Ufer. An der Anlegestelle der Luzinfähre (2) vorbei, laufen wir auf einem zünftigen Pfad in südliche Richtung. Der Weg führt unmittelbar am Ufer entlang mit Blick auf das Wasser. Riesige alte Bäume bilden ein geschlossenes Dach. Wir wandern auf einem bequemen naturbelassenen Weg, gelegentlich gibt es kleine Badestellen. Die Windmühle und die Häuser von Carwitz künden das Südende des Schmalen Luzin an. Den Ort (3) erreichen wir am schön gelegenen Badestrand. Auf der Dorfstr. li kommen wir zum alten Friedhof. Hier bei  ndet sich die Grabstelle von Hans Fallada. Zu seinem Wohnhaus (4) (Museum) ist ein Abstecher von 1 km ( weiter noch einmal 600 m zur Aussicht auf Bohnenwerder) nötig. Wir setzen unsere Wanderung am Kreisverkehr bei der Windmühle fort. Hier auf dem Radweg li, den wir nach der Wochenendsiedlung auf einem Pfad nach li verlassen. Wir wandern nun wieder am Ufer, diesmal an dem des Dreetzsees, entlang bis zum Campingplatz (5). Hier orientieren wir uns zum Eingang. Außerhalb des Geländes i  nden wir den WW des Moränenweges Lychen. Wir folgen der M Blaues Kreuz zum Ufer des Krüselinsees. Von der Beschaffenheit des Weges und der herrlichen Umgebung kann man nur schwärmen. Kurz vor der Krüseliner Mühle (6) kommen wir auf einen Fahrweg. Hier könnte man die erste Etappe beenden oder etwas weiter zu den nächsten Übernachtungsmöglichkeiten (Haltestellen des ÖPNV) gehen. Wir wandern erstmals ohne direkten Kontakt zum Wasser durch die l achen Hügel der Moränen. Um das Gehöft am Aalkasten (7) herum folgen wir dem WW Waschsee. Bevor wir ihn erreichen, biegt unser Weg im spitzen Winkel nach li. Nach ca. 1,5 km erreichen wir die Kolbatzer Mühle (8). Zur Schreibermühle halten wir uns re, dann li über eine größere Freil  äche. An der L15 beim Ferien- und Reiterhof Schreibermühle (9) gibt es eine Bushaltestelle Linie 505 (Lychen–Prenzlau).

Streckenprofil

Info

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