Märkischer Landweg

10. Etappe: Zurück zur Oder

Auf zur letzten Etappe unserer mit vielen Erlebnissen, bleibenden Eindrücken und Erinnerungen so reichlich angefüllten Wandertour durch die von der Eiszeit geformte Landschaft der Uckermark! Wer bis hierher auf der gesamten Tour unterwegs war, hat bis jetzt reichlich 170 km in den Beinen, heute kommen noch einmal einige dazu. Der Weg soll uns aber nicht ausschließlich nur ans Ziel führen. Denn auf uns warten zum Abschluss noch einmal eine interessante Landschaft, eine Mühle, ein spannendes Museum und überhaupt ca. 20 km aktive Erholung in einer prachtvollen Kulturlandschaft, die in jeder Jahreszeit – bei strahlendem Sonnenschein genauso wie dann, wenn der Wind die Nebelfetzen über die Felder treibt oder das Odertal gar im Frost erstarrt – ihren ganz speziellen Reiz hat und zur Entdeckung einlädt.

Wegescout: Reiner Penther
(Wegescouting erfolgte im Mai 2008)

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

(Nummern einzelner Stationen: siehe auch Karte u. Einkehr; Abkürzungen:
re=rechts, li=links, R=Richtung, WW=Wegweiser, M=Markierung, Str.=Straße)


Wir verlassen Groß Pinnow (1) und haben nach kurzer Zeit wieder unseren Sommerweg erreicht. Durch ein Waldstück kommen wir nach Heinrichshof (2). Am Ortsausgang verlassen wir die Str. geradeaus in den Wald. An dessen Ende gelangen wir in einen Hohlweg, welcher uns allmählich auf weite Felder führt. Nach und nach weitet sich der Blick und schon grüßt der Kirchturm von Hohenreinkendorf herüber. Der Weg durch eine alte Kirschenallee ist im Frühjahr und Sommer besonders lohnend. In Hohenreinkendorf halten wir uns auf der Dorfstr. re, gehen an den Teichen entlang und wenden uns am Ortsausgang (3) nach re in den Geesower Weg, WW Salveymühle.
Auf freiem Feld genießen wir Sicht bis weit zum Horizont über die leicht welligen Felder. Re von uns sind die Türme von Gartz, die St. Stephanskirche, das Heilig-Geist-Hospital und das Stettiner Tor zu sehen. Durch ein kleines Wäldchen wandern wir bergab nach Freudenfeld zur Salveymühle (Pension und Museum) (4). Wir setzen unsere Wanderung nach re auf dem Damm zur Salveymühle 2 (5) fort. Hier halten wir uns li auf den Plattenweg nach Geesow. Auf dem Mittelstreifen läuft es sich sehr angenehm durch die Kirschallee.
In Geesow folgen wir der M re mit dem WW Mescherin. Am Ortsausgang (6) verlassen wir die Str. nach li in den Talkhofschen Weg. Unser Wanderweg schmiegt sich in die wieder zunehmend sanft wellige Landschaft. Es läuft sich sehr angenehm. Weit schweift der Blick über die Felder, hin zur Niederung der Oder. Am Waldrand entlang kommen wir kurz vor dem Ende unserer Wanderung durch die Uckermark noch einmal zu einem Platz mit einer herrlichen Aussicht (7). Wir blicken in die Weite des Odertales. Durch einen Hohlweg gehen wir hinunter nach Mescherin (8). Hier gibt es Möglichkeiten zur Einkehr und Übernachtung. Am nördlichen Ortsausgang (9) in der Nähe des großen Wanderparkplatzes befindet sich eine Bushaltestelle mit Verbindung zum Bahnhof nach Tantow oder Gartz mit Busverbindung über Vierraden nach Schwedt/Oder.

Streckenprofil

Info

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