Märkischer Landweg

3. Etappe: Eiszeiten und mittelalterliche Kirchen

Diese Etappe nach Templin, Perle der Uckermark, bietet reichlich Abwechslung. Wir starten, wie könnte es anders sein, am Wasser. Die Eiszeit hat hier auf rund 7 km Länge zwei zusammenhängende Rinnenseen hinterlassen. An ihren Ufern führt ein herrlicher Wanderpfad, mit wunderschönen Ausblicken. Idyllisch, mitten im Wald und umgeben von malerischen alten Linden, liegt das Kirchlein im Grünen von Alt Placht – ein besonderes Kleinod. Das kleine Dorf Annenwalde ist mit einem kleinen Abstecher zu erreichen. Im Vorwerk Annenwalde laden Künstler zur Besichtigung ihrer Ateliers ein. Durch märkischen Kiefernwald erreichen wir die Seenkette von Templin, die nicht weit von hier mit der Havel verbunden ist.

Wegescout: Reiner Penther
(Wegescouting erfolgte im Mai 2008)

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

(Nummern einzelner Stationen: siehe auch Karte u. Einkehr; Abkürzungen:
re=rechts, li=links, R=Richtung, WW=Wegweiser, M=Markierung, Str.=Straße)


Wir wandern auf der Promenade (1) am Ufer des Oberpfuhl, machen einen kurzen Schwenk auf die Hauptstr. und gehen dann li bergab an den Gärten/Wassergrundstücken entlang. Ca. 500 m hinter den Gärten schwenkt der Weg unmittelbar zum Ufer des Zenssees und dort bleibt er auch. Auf einem schmalen Pfad gehen wir, re den Uferhang, li den See. Unter den teils weit in das Wasser hineinhängenden Erlen ergeben sich immer wieder schöne Blicke. Am Südzipfel des Zenssees (2), vor der Str. zum Wuppgarten, gibt es eine Schutzhütte. Wir wechseln auf die andere Seite und setzen unsere Wanderung am Nordufer des Platkowsees fort. Der Zugang zum Wasser ist jetzt schwierig, der Weg verläuft meist auf dem Hochufer. Am Ende des Sees verlässt der Weg die Anhöhe. Unten i  nden wir eine Schutzhütte (3). Wir verlassen den See, wandern in einem Bogen durch den Wald. Kurz vor Alt Placht treffen wir auf den Uckermärkischen Radrundweg. Neben der Kirche (4) gibt es einen schönen Rastplatz. Danach am ersten Abzweig re. Der Zufahrtsweg kreuzt die Draisinenstrecke und führt zur Landstr. (5). Auf der anderen Seite folgen wir der M auf einem Forstweg durch den Kiefernwald und weiter am Feldrand zur Waldspitze. Kurz zuvor gehen wir nach re. Am Waldrand gegenüber folgen wir der M li und erreichen nach einer Senke mit einem verlandeten See die Str. nach Annenwalde (6). Hier li und weiter in die Kastanienallee. An der Gabelung halten wir uns li und wandern zum Vorwerk Annenwalde (7). Wir folgen dem Hauptweg und überqueren die Str. Ein Sandweg führt durch Kiefernwald, über eine Wiese und wieder li in den Wald. Den breiten Querweg ein kurzes Stück  nach re, an der ersten Gabelung li, folgen wir der M zum Gehöft. Wir folgen dem WW Uferweg Röddelin und sind nach wenigen Schritten auf einem herrlichen Pfad am Großen Mahlgastsee (8). Hier li und hinter einer Badestelle nach Röddelin (9). Wir verlassen das Dorf auf der Templiner Landstr. in Sichtweite des Sees. An seinem Ende gehen wir nach re – WW Templin 3,8 km. An der ersten Gabelung halten wir uns li. Nach dem Überqueren der Draisinengleise gehen wir nach re und folgen dem unteren Pfad erst durch Laubwald, später am Wiesenrand, wo es etwas feucht sein kann. Auf der Fußgängerbrücke (10) überqueren wir den Templiner Kanal. Danach li zur Templiner Schleusenbrücke (11).

Streckenprofil

Info

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