Märkischer Landweg

4. Etappe: Von den Templiner Seen zu den Endmoränen

Nachdem wir uns ausgiebig in Templin umgesehen haben, setzen wir unsere Wanderung fort. Heute sind es nicht so sehr die Seen, die den Weg prägen, sondern eher die Ruhe und Einsamkeit des märkischen Waldes. Dieser erweist sich durchaus nicht als sandiger Kiefernwald, sondern als vielgestaltiger Laubmischwald mit Buchen und Eichen. Auf den weiten Wiesen und Feldern dazwischen stehen teils riesige Solitärbäume. Ganz ohne Seen geht es natürlich nicht. Wir beginnen entlang des Templiner Stadtsees und auch später i  nden sich, teils versteckt und sehr idyllisch gelegen, weitere Wasserflächen. Unser Ziel, der kleine Ort Ringenwalde, gehört zum Amt Gerswalde, besitzt eine sehenswerte Kirche von 1280 und einen nach Plänen von Lenné gestalteten Schlosspark im englischen Stil.

Wegescout: Reiner Penther
(Wegescouting erfolgte im Mai 2008)

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

(Nummern einzelner Stationen: siehe auch Karte u. Einkehr; Abkürzungen:
re=rechts, li=links, R=Richtung, WW=Wegweiser, M=Markierung, Str.=Straße)


Auf der Schleusenbrücke folgen wir der M und biegen re am Parkplatz vorbei in die Knehdener Str. An der Pionierbrücke (1) gehen wir re die Weinbergstr. entlang und in deren Linkskurve geradeaus auf dem Weg zum Templiner Stadtsee. Der erste Teil der heutigen Etappe führt uns an diesem und einem weiteren Bruchsee entlang. Wir steigen die Stufen zur Gleuenbrücke (2) empor und wandern auf dem Fahrweg re zur Str. (3). Hier re auf die L 217. Nach etwa 50 m biegen wir li in den Wald und folgen der M. Nach Überquerung der B109 erreichen wir das Forsthaus Laatz. Hinter dem Forsthaus, an der Wegegabel (4), halten wir uns re. Wir haben auf unserer Tour erstmalig keinen See in Sichtweite und wandern durch stillen lichten Buchenwald, gelegentlich von Kiefernbeständen unterbrochen. Etwas später schimmert das Wasser des Labüskesees durch die Bäume. Die M führt uns nach re. Der Weg verläuft durch das Grundstück der Milmersdorfer Mühle (5) zur Str. Hier verlassen wir den Moränenweg und wandern auf der anderen Seite geradeaus an den Wochenendgrundstücken entlang. Am Ende der Anlage führt ein Pfad re in den Wald. Am folgenden Querweg li kommen wir zu den Bahngleisen (6). Hinter diesen folgen wir dem Weg li zum Reiterhof. Re an der Str. entlang, vorbei am Holzwerk, gehen wir li auf den Waldweg (7). Wir folgen der M Blaues Kreuz auf dem Reitweg. Der Weg schlängelt sich in südlicher Richtung durch den Wald. Re von uns schimmert eine Wasserl äche. Nachdem wir den kleinen See fast umrundet haben, i nden wir einen Zugang zum Ufer. Einen kurzen Abschnitt aus dem Wald heraus, geht es an einer Kiesgrube entlang. Einen Zugang zum Lübelowsee (8) gibt es nach li, bevor wir den Bach überqueren. Weiter geht es auf der geraden Schneise zum Uckermärkischen Rundweg. Hier wandern wir nach li. An der Feuerwehrzufahrt zum Libbesickesee (9) könnte man den Wanderweg nach li verlassen und am See weiter laufen (in der Nähe des Ostufers nach re zum Hauptweg zurück) (10). Hier li bis zur Kreuzung mit Schutzhütte und weiter re nach Libbesicke (11). Bei den versteckt im Wald liegenden Häusern gehen wir li und folgen konsequent der M. Aus dem Wald heraus sehen wir bald den Ort Ringenwalde (12) vor uns.

Streckenprofil

Info

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