Märkischer Landweg

5. Etappe: Durch die Poratzer Moränenlandschaft

Auf der heutigen Etappe der Wandertour quer durch die Uckermark von der Havel an die Oder erreichen wir erst zum Schluss einen See, dafür aber einen besonders schönen. Als Eiszeitrelikt ein Rinnensee – idyllisch gelegen, mit ausgezeichneter Wasserqualität, herrlicher Uferzone und einem wunderbaren Wanderweg drumherum. Die Strecke bietet viel Wald und Endmoränen. Man spürt, dass die Uckermark zu den dünn besiedelten Regionen in Deutschland zählt. Mitten drin das winzige Dörfchen Poratz, eigentlich ein Vorwerk, im 16. und 17. Jh. wurden hier Schafe und Rinder gezüchtet. Im 18. Jh. entwickelte sich die Köhlerei, ein Köhlerdorf mit den noch heute vorhandenen schlichten und sehr gepl  egten kleinen Fachwerkhäusern entstand. Unser Ziel ist das Straßendorf Wolletz mit dem gleichnamigen See.

Wegescout: Reiner Penther
(Wegescouting erfolgte im Mai 2008)

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

(Nummern einzelner Stationen: siehe auch Karte u. Einkehr; Abkürzungen:
re=rechts, li=links, R=Richtung, WW=Wegweiser, M=Markierung, Str.=Straße)


Von der Ortsmitte Ringenwalde (1) gehen wir auf der Dorfstr. R Osten und, nachdem wir die Hauptstr. überquert haben, am Reiterhof vorbei aus dem Ort heraus. Die kleine Feldsteinkirche ist auch im Innern sehenswert. Wir wandern auf der Ortsverbindungsstr. nach Poratz. Es geht sich sehr angenehm auf dem Sommerweg neben dem Kopfsteinpl  aster. Die teils riesigen alten Linden und Buchen bilden ein dichtes Blätterdach über uns. Re und li geht der Blick frei über die Pferdekoppeln mit einzelnen Baumgruppen. An der Kreuzung im Wald (2) ist eine Schutzhütte. Hier treffen wir auch auf die M Roter Punkt des Uckermärkischen Rundwanderweges. Wir wandern weiter, noch ca. 2,5 km bis Poratz (3). Flach ducken sich die ehemaligen Köhlerhäuser an der Dorfstr., die Dächer teils mit Moos bewachsen, gepl  egte kleine Gärten davor. Unsere M ist wie bisher das Blaue Kreuz, welches uns aus dem Dorf hinaus in den Wald führt und uns sicher und problemlos nach Peetzig leitet. Wir gehen meist auf breiten, gut zu begehenden Forstwegen durch den Wald und queren eine feuchte Niederung zwischen Laagen- und Briesensee, deren Wasserl  ächen jedoch kaum zu sehen sind. Erst der Schönebergsee (4) kurz hinter der Autobahnunterführung gibt etwas mehr von sich preis. Später führt der Weg durch Wiesen und Felder und gestattet Weitblicke. Am Ortseingang Peetzig (5) führt uns die M nach Südwesten. Beim ersten Haus biegen wir nach re auf einen breiten Feldweg ein und erleben die „Märkische Streusandbüchse“. Später genießen wir wieder den Schatten des Waldes. Eine Str. ist zu überqueren, wir bleiben immer auf dem Hauptweg. Kurz bevor wir den Wald endgültig verlassen, bestätigt uns ein Steinwegweiser die eingeschlagene R. Bald darauf haben wir Wolletz und den Uckermärkischen Radrundweg (6) erreicht. Wir gehen nach li und erreichen am Ortseingang einen schönen Rastplatz. Auf der Dorfstr. kommen wir in das Zentrum des Straßendorfes und beenden am Backhaus (7) die heutige Etappe.

Streckenprofil

Info

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