Märkischer Landweg

8. Etappe: Am Wasser entlang nach Schwedt/Oder

Eine weitere Etappe durch den Nationalpark Unteres Odertal. Die Oder bildet hier die letzte, im Wesentlichen noch intakte Flussaue Europas. Altarme, Seggenrieden, Schilfröhricht und Auwald prägen die Landschaft und bilden ein Paradies als Brut-, Rast- oder Überwinterungsplatz für Wasservögel. Jede Jahreszeit bietet Naturerlebnisse ganz besonderer Art. Im September sammelt sich eine große Anzahl von Kranichen zu einem ganz besonderen Naturschauspiel. Die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße (HFW) wurde Anfang des 20. Jh. erbaut und diente der Entwässerung des Oderbruchs und der Sicherung der ganzjährigen Schiffbarkeit. Höhepunkt der heutigen Etappe ist der von Peter Joseph Lenné um 1820 im Stil englischer Landschaftsparks angelegte Gutspark in Criewen. Für ihn wurde das ursprüngliche Dorf bis auf die Kirche abgerissen und an anderer Stelle neu errichtet. Das Schloss ist Sitz der Nationalparkverwaltung und des deutsch-polnischen Umwelt- und Begegnungszentrums der Brandenburgischen Akademie. Im ehemaligen Schafstall befindet sich das Besucherzentrum, besonders sehenswert sind die großen Schauaquarien mit heimischen Fischen aus der Oder.

Wegescout: Reiner Penther
(Wegescouting erfolgte im September 2008)

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

(Nummern einzelner Stationen: siehe auch Karte u. Einkehr; Abkürzungen:
re=rechts, li=links, R=Richtung, WW=Wegweiser, M=Markierung, Str.=Straße)


Am Schweizer Haus (1) folgen wir der M zu den Karpfenteichen. Ein herrlicher Wanderweg: li eine steile Böschung, re schimmert die Wasserfläche durch die Bäume. An der Str. nach Alt-Galow (2) überqueren wir die HFW und laufen ein Stück auf dem Oder-Neiße-Radweg. An der Brücke nach Stützkow (3) verlassen wir den Radweg und folgen dem WW nach Criewen. Ein wunderbarer Pfad schlängelt sich zwischen dem von Moränenhügeln durchzogenen Wald und der HFW. Ein Feuchtgebiet überwinden wir auf einem Bohlenpfad. Die Runde über den Quellerlebnispfad (4) mit seinen gelungenen Informationen ist empfehlenswert. Wir verlassen den Wald; Solitärbäume bestimmen das Bild im Landschaftspark Criewen (5). Nach der Besichtigung des Besucherzentrums gehen wir durch den Park, am Rand der Siedlung entlang und durch den Wald zur Str. Hier re, an der Sporthalle (6) li. Wir folgen der M zunächst am Waldrand, nach einigen R-Wechseln durch den Wald bis zur Sandgrube. Nun geradeaus, li die Hügellandschaft, re ein weiter Blick in die Oderniederung. Der Weg führt unter der L284 (7) hindurch, dann nach re bergan und oben li in den Wald. Wir umrunden diesen nach re bergab zum Querweg. Zurück zum östlichen Waldrand. Wir wandern nach li am Waldrand entlang, wechseln erneut die Seite und schauen hinauf zu den Schlangenbergen. Um die Waldecke herum nach Meyenburg (8). Erst auf der Hauptstr. re, dann li auf die Kastanienallee. Vor der Senke mit dem Igelpfuhl (9) nach re, am Weiher vorbei, um die Gartenanlage herum und am Landgraben li direkt zum weit sichtbaren Wasserturm (10). Am Hotel re, über die Karl-Teichmann-Str., dann dem Fuß-/Radweg folgen, li hinter einer Hecke zum Julian-Marchlewski-Ring. Der M in die Justus-von-Liebig-Str. folgen, vorbei am Sportkomplex und durch den Park zur Bahnhofstr. Dieser nach li folgend erreichen wir, am Berlischky-Pavillion vorbei, den Bahnhof (11).

Streckenprofil

Info

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