Stiernseerundweg

Storchenhorste und Herrenhäuser

Auch im Süden von Gerswalde hat die Eiszeit vor 15.000 Jahren die Landschaft geformt. Das Ergebnis sind schier endlose Hügelketten, wie Wellen im offenen weiten Land. Die kleinen, meist rundlichen Flachgewässer dazwischen heißen Feldsölle. Froschkonzerte sind zu hören. Da fühlen sich auch die Störche wohl und i  nden reichlich Nahrung. Auf den Wiesen können wir sie neben Kranichen und Reihern beobachten. In den Dörfern sehen wir ihre großen Horste. In einer hügeligen Landschaft wandern wir durch herrliche Alleen alter Bäume. Am Stiernsee ist ein Waldstück zu durchqueren, etwas abseits vom Weg gibt es eine Badestelle. Der Weg, meist mit angenehmem Belag, ist gut zu gehen. Die Umgebung ist beeindruckend vielfältig. Wir sind an der Nordgrenze des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin, einer Landschaft, die Ruhe ausstrahlt.

Wegescout: Reiner Penther
(Wegescouting erfolgte im Mai 2008)

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

(Nummern einzelner Stationen: siehe auch Karte u. Einkehr; Abkürzungen:
re=rechts, li=links, R=Richtung, WW=Wegweiser, M=Markierung, Str.=Straße)


Aus Gerswalde (1) gehen wir südlich an der ehemaligen Wasserburg und am Sportplatz vorbei in den Friedenfelder Weg. Ab Ortsausgang dann ein gut zu begehender Feldweg, gesäumt von Hecken und alten Obstbäumen, der leicht gewellt durch die Hügel der Moränen führt. Der Blick reicht weit ins Land. Auf den Feldern sind gelegentlich Störche und Kraniche zu beobachten. Wir wandern durch ein kleines Waldstück, genießen den Schatten des Mischwaldes und die Ruhe. Später plätschert sogar ein Bach. Bevor wir Friedenfelde erreichen, wird unser Weg zu einer Allee. Am Ortsausgang (2) halten wir uns re auf einer Allee junger Linden. Neudorf wird auf der Dorfstr. durchquert. Neben dem Abzweig nach Achimswalde (3) gibt es eine Schutzhütte. Hier geradeaus, nach ca. 500 m erreichen wir Stiern und eine Badestelle. Wir wandern dann wieder durch ein größeres Waldstück, später am Waldrand an einer Wiese entlang. Im Wald gibt es einen WW nach li (4) zu bronzezeitlichen Hügelgräbern. Mit einem Abstecher von ca. 500 m kann man auf einer kleinen Erhebung hinter der feuchten Senke re und li des Weges die Grabhügel gut erkennen. In Briesen (5) folgen wir der M Gelber Punkt nach re. Die ehemaligen Katen im Ort werden heute als Wochenendhäuser genutzt (an der großen Linde direkt am Abzweig eine kleine Infotafel zu den „Weißen Häusern von Briesen“). Wir verlassen die von Wald umgebene Idylle auf einer Lindenallee. Es wandert sich herrlich im Schatten der mächtigen Baumkronen. Nach re und li bietet sich ein freier Blick in die hügelige Landschaft. Am Abzweig nach Krohnhorst (6) bleiben wir geradeaus, queren erneut ein kleines Waldstück. Aus dem Wald öffnet sich der Blick weit nach re. Am Beginn des Plattenweges (7) gibt es eine Schutzhütte, ein wunderbarer Rastplatz mit faszinierender Aussicht. Vor uns ist das Schloss Herrenstein zu erkennen. In Herrenstein angekommen, halten wir uns re zum Schloss (8), gehen durch die Anlage und nach li auf dem Weg an den Koppeln entlang. Etwas später der WW li Gerswalde. Wir folgen dem Weg durch die Felder, sehen bald den massigen Turm der Gerswalder Kirche vor uns. In Gerswalde-Siedlung (9) halten wir uns li auf der Achimswalder Str. und kehren zu unserem Ausgangspunkt (1) zurück.

Streckenprofil

Info

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