Pinnow - Schwedt/Oder

Zwischen Niederlandiner Heide und Nationalpark

Das Landschaftsschutzgebiet rund um den Felchowsee ist Teil der Pufferzone zum Nationalpark Unteres Odertal. Bei einem Blick auf die topograi  sche Karte fällt auf, dass im Streifen zwischen dem Felchowsee und dem Ortseingang Schwedt die Höhenlinien besonders wilde und enge Kringel bilden. Aus Pinnow heraus und um den Felchowsee schauen wir vom Waldrand in südlicher Richtung auf das von der Eiszeit geformte Gebiet. Ab Großer Stewensee sind wir mitten drin in den kleinen Hügeln und l  achen Tälern dieser einzigartigen und abwechslungsreichen Landschaft. Noch ein paar Ausläufer östlich von Berkholz, dann wandern wir schnurgerade durch eine Kastanienallee nach Schwedt. Die Stadt ist der größte Industriestandort der Uckermark, aber auch Einkaufsstadt und das Tor zum Nationalpark Unteres Odertal. Seit dem Jahre 1265 besitzt Schwedt/Oder das Stadtrecht. Wegen ihrer Lage am Handelsweg zwischen Berlin und Stettin, an der Grenze zu Pommern und an der Oder wurde die Stadt in ihrer Geschichte mehrmals zerstört. Heute präsentiert sie sich jung und modern, aber auch Spuren der wechselvollen Geschichte sind zu entdecken.

Wegescout: Reiner Penther
(Wegescouting erfolgte im Mai 2008)

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

Wegbeschreibung / Sehens-, Wissenswertes

(Nummern einzelner Stationen: siehe auch Karte u. Einkehr; Abkürzungen:
re=rechts, li=links, R=Richtung, WW=Wegweiser, M=Markierung, Str.=Straße)


Vom Bahnhof (1) gehen wir in den kleinen Durchgang zur Hauptstr. und hier li, vorbei am Pinnower Sportplatz. Vor der Gaststätte Waldschänke (2) re in den Weg Zum Felchowsee. Ab Ortsrand wandern wir auf einem wenig befestigten Weg, immer am Waldrand mit Blick auf die Hügel der Felder. Nach dem kleinen Wanderparkplatz (3) gehen wir li zum Felchowsee und re an seinem Südufer entlang. Im Wald bleiben wir zunächst auf dem Hauptweg und folgen später der M nach re zum befestigten Hauptweg (4). Hier re und nach dem kleinen Bach li. Bald haben wir den Großen Stewensee erreicht. Der Weg führt ein Stück am Ostufer entlang. Es gibt mehrere kleine Zugänge zum See. Am gegenüberliegenden Ufer sind die Häuser von Julienwalde zu erkennen. Unser Weg macht am nördlichen Waldrand einen Bogen nach re. Durch die Bäume schimmert die Wasserfläche eines Sees. Wir wandern geradeaus in östliche Richtung und treffen am Waldrand (5) auf einen mit Betonplatten belegten Weg. Nun li, leicht bergan, von der Anhöhe ein schöner Blick weit in die Landschaft. Vor uns das große Kraftstofl  ager, weiter nach Ost die Spitze des Kirchturmes von Berkholz und dahinter die Wohnblöcke von Schwedt/Oder. In der Senke verlassen wir den Plattenweg und gehen direkt nach Berkholz. An der Hauptstr. (6) re und nach wenigen Schritten li in die Kirchstr. Wir gehen li, verlassen die Hauptstr. in der Kurve (7) geradeaus in den engen, von Kastanien gesäumten Hohlweg. Auf dieser Trasse wandern wir nach Schwedt. Der Wasserturm außerhalb des Stadtzentrums weist uns als Landmarke den Weg. Von dort (8) geradeaus auf dem Heinersdorfer Damm in die Justus-von-Liebig-Str. Vorbei am Sportkomplex Dreiklang und quer durch den Stadtpark kommen wir zur Bahnhofstr. Nun ist das Ziel, der Bahnhof (9), nicht mehr weit.

Streckenprofil

Info

Nach oben